Ein Jahr ProfitStocks: Meine Erfahrungen mit Optionen, Cashflow & Fehlern
In diesem Artikel teile ich meine Erfahrungen mit Cash Secured Puts, Covered Calls und dem Aufbau von regelmäßigem Cashflow durch Optionen nach einem Jahr Trading.
Überblick: Mein erstes Jahr im Optionshandel
Im April 2025 habe ich mit ProfitStocks und dem Optionshandel gestartet. Mein Ziel war es von Anfang an, regelmäßigen Cashflow durch Optionen zu generieren und mir langfristig ein zusätzliches Einkommen aufzubauen.
Der Start: Mein erster Cash Secured Put
Mein erster Cash Secured Put (CSP) auf Walmart hat sich ziemlich ungewohnt angefühlt. Die Handelsplattform (TWS) war anfangs überwältigend und obwohl ich theoretisch wusste, was ich tue, war die erste Order emotional eine echte Herausforderung.
Zollhammer: Mein erster Reality-Check
Nur wenige Tage nach meinem ersten Trade kam direkt der erste Härtetest: politische Nachrichten sorgten für starke Marktbewegungen.
Der CSP auf Walmart war plötzlich deutlich im Minus und ich musste mich direkt mit dem Thema Rollen von Optionen beschäftigen.
Ich habe:
- den CSP zurückgekauft
- den Strike gesenkt
- die Laufzeit verlängert
Nach kurzer Zeit beruhigten sich die Märkte wieder und der Trade ist letztendlich wertlos verfallen.
👉 Ergebnis: 110$ Prämie – mein erster Erfolg im Optionshandel
Auswahl der Aktien: Schwieriger als gedacht
Die Auswahl geeigneter Aktien war eine der größten Herausforderungen.
Ich habe schnell gemerkt:
- gute Unternehmen ≠ gute Optionsprämien
- Spreads spielen eine wichtige Rolle
Anfangs habe ich mich auf Walmart, Intel und Arista Networks konzentriert und viele CSPs einfach auslaufen lassen.
Covered Calls: Erste Cashflow-Erfolge
Um die Strategie zu erweitern, habe ich mich bewusst in Aktien einbuchen lassen und begonnen, Covered Calls zu verkaufen.
Da es keine großen Kursrückgänge gab, konnte ich relativ schnell wieder Calls auf meine Positionen schreiben und dadurch zusätzliche Einnahmen generieren.
👉 Ergebnis: erste Kombination aus Optionsprämien + Aktiengewinnen
Indikatoren: Mehr Struktur im Trading
Zu Beginn habe ich meine Trades eher „aus dem Bauch heraus“ gemacht.
Durch Inhalte von bekannten Trading-Coaches habe ich begonnen, Indikatoren in meine Entscheidungen einzubeziehen.
Mir wurde klar:
- Märkte bleiben unberechenbar
- aber Wahrscheinlichkeiten lassen sich verbessern
Quartalszahlen: „Gier frisst Hirn“
Ein klassischer Fehler: Trading vor Earnings
Die hohen Prämien waren verlockend – das Risiko aber genauso.
Trotz besserem Wissen habe ich Trades vor Quartalszahlen gemacht und wurde u. a. bei Amazon und Netflix eingebucht, was viel Kapital gebunden hat.
👉 Learning: Disziplin ist wichtiger als kurzfristige Gewinne
ETFs statt Einzelaktien: Ein Gamechanger
Mit der Zeit habe ich begonnen, auch ETFs als Underlyings für CSPs zu nutzen.
Vorteile:
- geringere Volatilität
- schnellere Erholung
- stabilere Kursverläufe
Seitdem sind ETFs ein fester Bestandteil meiner Strategie.
Meine Ergebnisse nach einem Jahr
Nach einem Jahr im Optionshandel sieht mein Ergebnis wie folgt aus:
- 7.290$ Optionsprämien
- 1.450$ Aktiengewinne
- 50$ Dividenden
- zusätzliche Zinsen auf mein Kapital
Meine Depotgröße ist von rund 10.000$ auf etwa 44.000$ gewachsen.
Ich zahle regelmäßig Kapital ein, um mein Konto weiter auszubauen und mehr Möglichkeiten im Optionshandel zu haben.
Was mir am Optionshandel gefällt
Der größte Unterschied zum klassischen Investieren:
👉 Fokus auf Cashflow statt nur Depotwert
Während ETFs oder Aktien oft einfach gehalten werden, erzeugt der Optionshandel aktiv laufende Einnahmen.
Auch wenn ich Aktien eingebucht bekomme, ist das Ziel meist:
- kurzfristiges Halten
- erneutes Generieren von Prämien
Was du beachten solltest
Optionshandel ist nicht für jeden geeignet.
Er erfordert:
- Interesse an Märkten
- kontinuierliche Weiterbildung
- Zeit und Disziplin
Gleichzeitig lernst du viel über dich selbst – besonders im Umgang mit Emotionen wie Gier oder Angst.
Fazit: Mein erstes Jahr mit ProfitStocks
Mein erstes Jahr im Optionshandel war intensiv, lehrreich und finanziell erfolgreich.
Ich habe:
- Fehler gemacht
- Strategien angepasst
- mein System kontinuierlich verbessert
Für mich hat sich die Reise definitiv gelohnt – nicht nur finanziell, sondern auch persönlich.
Ich bin gespannt, wie sich mein Cashflow und meine Strategie im kommenden Jahr weiterentwickeln werden.